Vorgaben für Reels-Anzeigen aus dem Leitfaden für Meta-Werbeanzeigen
Der Leitfaden für Meta-Werbeanzeigen hat für jede Reels-Platzierung im Vollbild eine eigene Seite mit Vorgaben: Instagram-Reels-Anzeigen und Facebook-Reels-Anzeigen. Keine der beiden Seiten nennt ein Aktualisierungsdatum; wir haben beide am 25. September 2026 geprüft.
| Vorgabe | Instagram-Reels-Anzeigen | Facebook-Reels-Anzeigen |
|---|---|---|
| Seitenverhältnis | 9:16 | 9:16 |
| Empfohlene Auflösung | 1440×2560 | 1440×2560 |
| Länge | Bis zu 15 Minuten | Keine Obergrenze |
| Dateigröße | Bis zu 4 GB | Bis zu 4 GB |
| Dateityp | MP4 oder MOV; H.264-Video, AAC-Audio mit mindestens 128 kbps | MP4, MOV oder GIF |
Ein ProductToReel-Video ist eine MP4-Datei mit 1080×1920, H.264-Video und AAC-Audio, 12 bis 20 Sekunden lang. Die von Meta empfohlenen 1440×2560 haben dasselbe Seitenverhältnis von 9:16, und auf der Seite mit den Vorgaben für Instagram liegt die Mindestbreite bei 250 Pixeln für Anzeigen unter 30 Sekunden (500 Pixel ab 30 Sekunden). Die Datei lässt sich also ohne Zuschneiden oder Skalieren hochladen.
Reels-Anzeigen im Vollbild sind ein anderes Produkt als „Ads on Facebook Reels“ (Werbung in Facebook Reels), ein Overlay-Format, das 1:1-Videos von 4 bis 15 Sekunden verwendet (Leitfaden für Meta-Werbeanzeigen: Facebook-Reels-Overlay). Unsere 9:16-Videos sind für die Platzierung im Vollbild gemacht.
Halte wichtigen Text in der Safe Zone
Beide Vorgabenseiten definieren außerdem eine Safe Zone für Reels-Anzeigen: Halte Text, Logos und andere wichtige Elemente von den oberen 14 %, den unteren 35 % und jeweils 6 % an beiden Seiten des Bildes fern (Leitfaden für Meta-Werbeanzeigen: Instagram Reels, Facebook Reels).
Bei einem Video mit 1080×1920 bleibt damit ein Rechteck von etwa 950 Pixeln Breite, das von 269 Pixeln unterhalb der Oberkante bis hinunter zu 1.248 Pixeln reicht: etwa die Hälfte der Bildhöhe.
ProductToReel richtet seine Untertitel und die Endkarte noch nicht an der Safe Zone von Meta aus: Heute sitzen unsere Untertitel tiefer und die Handlungsaufforderung (CTA) der Endkarte höher als die Reels-Safe-Zone von Meta. Öffne vor der Veröffentlichung im Ads Manager die Anzeigenvorschau für die Reels-Platzierung und prüfe, ob beides gut lesbar ist.
Auch für YouTube Shorts
Dieselbe Datei funktioniert auch als YouTube Short. YouTube zählt ein Video mit quadratischem oder vertikalem Seitenverhältnis und einer Länge von bis zu 3 Minuten als Short (YouTube-Hilfe: Länge von Shorts) und nennt 1080p als maximale Auflösung für Shorts (YouTube-Hilfe: Shorts hochladen); dazu passt unser Export mit 1080×1920.
Für Anzeigen in Shorts empfehlen die Demand-Gen-Kampagnen von Google Ads ein 9:16-Video mit 1080×1920 für YouTube Shorts (Google-Ads-Hilfe: Demand-Gen-Assets) und eine Länge von 10 bis 60 Sekunden (Google-Ads-Hilfe: Demand-Gen-Videos). Unsere Videos mit 12 bis 20 Sekunden Länge erfüllen beide Empfehlungen.
YouTube bittet darum, realistische Inhalte offenzulegen, die wesentlich verändert oder synthetisch erzeugt wurden: Wähle im Upload-Vorgang von YouTube Studio bei „AI use“ (KI-Nutzung) die Option „Yes“ (Ja) (YouTube-Hilfe: Offenlegung von Inhalten mit generativer KI). YouTube kann ein Video außerdem anhand gültiger C2PA Content Credentials kennzeichnen (YouTube-Hilfe: KI-Labels). Jedes ProductToReel-Video enthält Content Credentials, die es als KI-generiert ausweisen. Es kann aber sein, dass YouTube dein Video anhand dieser Content Credentials nicht kennzeichnet. Wähle deshalb bei „AI use“ selbst „Yes“.
KI-Kennzeichnung bei Meta
Meta zeigt bei Anzeigen ein Label „AI info“ (KI-Info) an, wenn Metas eigene generative KI-Tools für Anzeigen eine wesentliche Bearbeitung vornehmen oder eine fotorealistische, KI-generierte Person hinzufügen (Meta-Newsroom, Februar 2025). Geringfügige Änderungen wie eine Größenanpassung oder eine Farbkorrektur brauchen kein Label, und das Label erscheint im Menü „About this ad“ (Über diese Anzeige) und manchmal neben „Sponsored“ (Anzeige) (Meta-Hilfebereich).
Bei Inhalten, die mit anderen Tools erstellt wurden, erkennt Meta nach eigenen Angaben Branchensignale wie C2PA-Metadaten (Meta-Newsroom). Jedes ProductToReel-Video enthält C2PA Content Credentials, die es als KI-generiert ausweisen. Es kann aber sein, dass Meta deine Anzeige anhand dieser Content Credentials nicht kennzeichnet. Verlass dich also nicht darauf. Bei Wahlwerbung oder Werbung zu politisch oder gesellschaftlich relevanten Themen müssen Werbetreibende mit KI erstellte oder veränderte Videos offenlegen (Meta-Hilfebereich). Kennzeichne eine Produktanzeige im Anzeigentext selbst als KI-generiert, damit für alle, die sie sehen, klar ist, wie sie entstanden ist.